Stahlbündnis von Thyssenkrupp und Tata Steel: Großaktionär Cevian votiert gegen Joint Venture

Thyssenkrupp

Die Konkurrenten Thyssenkrupp und Tata wollen den zweitgrößten Stahlkonzern Europas gründen. Am Freitag beschloss der Aufsichtsrat von ThyssenKrupp mehrheitlich, dem Vorhaben der beiden Stahlriesen zuzustimmen und das Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen Thyssenkrupp Tata Steel B.V. mit Sitz in den Niederlanden zu gründen. Dabei soll Thyssenkrupp Börsen-Chart zeigen mit einem Anteil von 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligt werden, das jährlich wiederkehrende Synergien in Höhe von 400 bis 500 Millionen Euro bringen soll.

Doch das Votum im Aufsichtsrat fiel keinesfalls einstimmig aus, berichten verschiedene Medien. Bis zum Schluss soll Jens Tischendorf, seines Zeichens Vertreter des Großinvestors Cevian Capital, der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge versucht haben, das Stahlgeschäft zu kippen. Tischendorf wie Vertreter des schwedischen Finanzinvestors Okay sollen laut „Handelsblatt“ die Zustimmung verweigert haben.

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