Roland Neuwald: Kaufhof-Chef bekommt von Aufsichtsrat Rückendeckung

Roland Neuwald

Nach der besiegelten Fusion von Kaufhof und Karstadt ist nun klar, dass Neuwald erstmal bleiben wird. Er hat einen starken Verbündeten an seiner Seite.

Düsseldorf. Die Unterschriften standen noch nicht unter den Verträgen zur Fusion von Galeria Kaufhof und Karstadt, da überschlugen sich bereits die Spekulationen: Geht der Kaufhof-Chef Roland Neuwald freiwillig, wird er gar rausgeschmissen?

Schließlich hält Karstadt-Eigner Signa die Mehrheit an dem Joint Venture und stellt mit Stephan Fanderl den neuen Chef. Mittlerweile ist klar: Neuwald bleibt, wenn auch wohl nur für eine Übergangszeit.

Wie aus seinem Umfeld zu hören ist, liefen die bisherigen Angebote der Signa-Seite darauf hinaus, dass Neuwald mit einem neuen Aufgabengebiet an Fanderl berichten sollte und nicht mehr direkt an den Aufsichtsrat. Da das für ihn nicht infrage komme, werde nun gepokert, wie der Übergang gestaltet werden könnte.

In dieser schwierigen Situation bekommt Neuwald jetzt Rückendeckung von seinem Aufsichtsrat. In einem internen Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, informiert Aufsichtsratschef Bernd Beetz Mitarbeiter von Galeria Kaufhof über die Veränderungen im Management.

Dort schreibt er, dass der Aufsichtsrat sich freue, dass Neuwald „die Zusammenführung mit Karstadt mit seiner Erfahrung und Expertise im Übergang noch unterstützen wird“. Er habe mit seinem Team mit „großem Einsatz zum Gelingen der Transaktion beigetragen“.

Auf Handelsblatt weiterlesen...