Eon-Aufsichtsrat soll nach Innogy-Übernahme wachsen

Eon

Nach der Übernahme der Vertriebs- und Netzgeschäft von Innogy will Eon für etwa vier Jahre seinen Aufsichtsrat um sechs Mitglieder aufstocken.

Düsseldorf. Eon will nach der Übernahme der Vertriebs- und Netzgeschäfte der RWE-Tochter Innogy für etwa vier Jahre seinen Aufsichtsrat aufstocken. „Für eine erfolgreiche Integration werden wir auch im Aufsichtsrat der neuen Eon auf Anteilseigner- wie auf Arbeitnehmerseite Erfahrung und Knowhow zu Innogy benötigen“, betonte Eon-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig-Kley am Dienstag. Befristet bis zu seiner 2023 anstehenden Neuwahl soll demnach das Kontrollgremium um sechs auf 20 Mitglieder erweitert werden, teilte der Konzern mit.

Ab 2023 soll der Aufsichtsrat dann auf zwölf Mitglieder reduziert werden. Die Hauptversammlung im Mai soll dieses Vorgehen, das von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen werde, genehmigen.

Drei Vertreter der Anteilseigner sollen demnach auf Antrag von Eon kurz nach dem Vollzug der Übernahme zunächst gerichtlich bestellt und dann auf der Aktionärsversammlung im Jahr 2020 bestätigt werden. Die drei zusätzlichen Sitze auf Arbeitnehmerseite sollen durch Vertreter der heutigen Innogy besetzt werden.

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