Goldman Sachs schafft den Dresscode ab

Goldman Sachs

Die Mitarbeiter der Wall-Street-Institution sollen künftig selbst entscheiden, welcher Look angemessen ist. Die Finanzwelt folgt damit einem Trend des Silicon Valley.

New York. Der Wandel bei Goldman Sachs zeigt sich künftig auch bei der Kleiderwahl. Die Wall-Street-Institution schafft den strikten Dresscode ab, wie aus einer Memo an die Mitarbeiter hervorgeht. Die Pflicht für Krawatte und Kostüm sei schlicht nicht mehr zeitgemäß, findet die neue Führung unter CEO David Solomon.

„Goldman hat eine breite und diverse Kundenbasis in der ganzen Welt und wir wollen, dass sich alle unseren Kunden mit unseren Teams wohl fühlen“, heißt es in der Memo, die neben Solomon auch Finanzchef Stephen Scherr und der operative Vorstand, John Waldron, unterschrieben haben. Daher sind die Mitarbeiter aufgefordert, „sich so zu kleiden, wie es zu den Erwartungen der Kunden passt“.

Die Finanzwelt folgt damit einem Trend, der vor allem durch die Technologiefirmen aus dem Silicon Valley angetrieben wurde. Jeans und T-Shirt gilt selbst in den obersten Etagen als angemessene Arbeitskluft. Facebook-Chef Mark Zuckerberg machte Schlagzeilen, als er 2012 im Kapuzenpulli Investoren auf der Roadshow traf, um sie von Facebooks Börsengang zu überzeugen.

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