Wirecard-Chef sieht keinen Grund für Rücktritt

Wirecard

Markus Braun ist CEO von Wirecard. Das will er auch bleiben – der Wiener denkt nicht an einen Rücktritt. Er will Wirecard zum Global Player machen.

Frankfurt. Wirecard-Chef Markus Braun hat wegen der Diskussion über mögliche Rechtsverstöße des Zahlungsabwicklers in Singapur nicht mit dem Gedanken gespielt, seinen Posten aufzugeben. „Nein, ich habe nicht an Rücktritt gedacht“, antwortete er auf eine entsprechende Frage in einem TV-Interview des Nachrichtensenders n-tv. „Ich habe ja vollen Einblick in die operative Seite und die fundamentale Seite der Geschäftsentwicklung, die ist sehr stark.“.

Er betrachte die Vorwürfe finanzieller Unregelmäßigkeiten in Singapur als Kapitalmarktspekulation, sagte Braun, der auch Großaktionär von Wirecard ist. „Ich traue mir zu, in den nächsten zehn Jahren dieses Unternehmen noch einmal in eine ganz andere Region zu bringen, wirklich zu einem globalen Spieler in diesem Bereich zu machen, das ist unser Ziel.“

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