Rheinmetall-Aktie nach der HV: Das sollten Anleger jetzt wissen

Rheinmetall
Am Dienstag hat Rheinmetall die Aktionäre zur Hauptversammlung nach Berlin geladen. Der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern überzeugte mit einem starken Geschäftsjahr 2018, einem guten ersten Quartal 2019 und sieht sich auf für das laufende Geschäftsjahr auf Kurs. Wie es für das MDAX-Unternehmen weiter geht, was die Aktie macht, was Anleger wissen müssen.

Es könnte schlechter laufen für den Technologiekonzern Rheinmetall aus Düsseldorf: Die Auftragsbücher sind voll, die Gewinne wachsen, die Dividende steigt. „Rheinmetall bleibt auf profitablem Wachstumspfad. Wir wollen unsere Umsätze insgesamt weiter erhöhen und gehen von einer erneuten Ertragssteigerung aus“, sagte der Rheinmetall-Chef Armin Papperger über das abgelaufene Geschäftsjahr.

Vor allem die Rüstungssparte des MDAX-Konzerns überzeugte, denn die Produkte von Rheinmetall sind gefragt. Im Verteidigungsgeschäft steigerten die Düsseldorfer den Umsatz um mehr als sechs Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte würde hier sogar ein Plus von 7,3 Prozent stehen. Der Anstieg ließe sich den Düsseldorfern zufolge auf die Serienfertigung des Schützenpanzers Puma für die Bundeswehr zurückführen. Zudem lieferte der Technologiekonzern weitere Militärlaster nach Australien.

Das deutsche Verteidigungsministerium will die Streitkräfte modernisieren und auch weiterhin dafür mehr Geld ausgeben. Davon profitierte Rheinmetall bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr. Mit einem Auftragseingang in Höhe von mehr als 5,5 Milliarden Euro erreichte der MDAX-Konzern das Doppelte des Vorjahreswerts. „Mit unserer bereiten technologischen Aufstellung sind wir bestens positioniert, in Deutschland und in anderen Partner-Staaten in den kommenden Jahren eine führende Rolle bei der Modernisierung der Streitkräfte zu spielen“, ist sich Papperger sicher.

Automobilsparte stabil

Nicht ganz so rund läuft es in der Automotive-Sparte. Die zunehmenden Marktunsicherheiten und der weltweit schwächelnde Automobilmarkt dürften den Mischkonzern vor allem im laufenden Geschäftsjahr belasten. In 2018 konnte Rheinmetall den Umsatz noch um rum zwei Prozent auf 2,9 Milliarden Euro steigern.

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