Was mich 2019 enttäuscht hat – und was Hoffnung macht für 2020

Highlights

Liebe Leser der GermanBoardNews,

der vorweihnachtliche Stress ist ein untrügliches Zeichen, dass das Jahr zu Ende geht. Und „zwischen den Jahren“ bleibt dann oft Zeit, die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Was lief gut? Welche Ziele haben wir erreicht? Welche Enttäuschungen und Highlights haben wir erlebt?

Aus der Perspektive eines Streiters für eine bessere, zukunftsorientierte Corporate Governance muss ich sagen: Der große Durchbruch ist auch in diesem Jahr nicht gelungen. Angesichts fragwürdiger Entwicklungen wie bei ThyssenKrupp und einer enttäuschenden Kodex-Reform muss man konstatieren: Der Weg zu #FutureGoodGovernance ist noch weit.

Andererseits gab es auch etliche gute Nachrichten: Aufsichtsräte haben kompetente Frauen engagiert, Mitarbeiterbeteiligungen proagiert und sich gegen Shareholder-Value-Exzesse gewehrt (einen Überblick finden Sie in unserer Rubrik „Tops“). Zudem gelang auf dem Deutschen Aufsichtsratstag (DART15) ein vielversprechender Auftakt für die VARD-Initiative #FutureGoodGovernance.

Konstruktive Kritik, kluge Konzepte

Ich gehe deshalb mit viel Schwung und Optimismus ins neue Jahr. Wir werden in den GermanBoardNews weiter den Finger in die Wunde legen, aber stets konstruktiv bleiben – und parallel dazu gemeinsam mit VARD-Mitgliedern und weiteren Aufsichtsräten Ideen und Konzepte für die neue Zeit entwickeln.

Vorher gönnen wir uns eine kurze Pause und melden uns am 10. Januar mit der nächsten Ausgabe zurück. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne Adventszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahrzehnt. Bleiben Sie uns gewogen.

Herzlichst

Ihr Peter H. Dehnen und das GBN-Team

 

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