Aus welchem Holz die neue Generation von Aufsichtsräten geschnitzt sein sollte – und wir den Richtigen den Weg in die Gremien ebnen

Liebe Leser*innen der GermanBoardNews,

wie wird man Aufsichtsrat oder Beirat? Was muss man dafür können oder sein? Und was hat Corporate Governance damit zu tun? Diese Fragen beschäftigen Jahr für Jahr Hunderte von Frauen und Männern – aus den unterschiedlichsten Motiven (häufig kennen sie diese selber nicht).

Es gibt allerdings auch eine nicht kleine Zahl von Personen, für die sich diese Fragen nicht stellen. Ich spreche von denjenigen, für die ein Sitz im Aufsichtsrat die automatische Verlängerung ihrer Karriere als Vorstand ist. „Ich werde schließlich noch gebraucht“, sagen sich diese Zeitgenossen gerne.

Oder sie denken sich: „Für etwas muss das Netzwerken doch gut gewesen sein.“ Der Aufsichtsratsposten als eine Art persönlicher ‚Dividendenausschüttung‘? Also Belohnung für die geleistete Arbeit?

Personal Governance ist der Schlüssel

Das kann, das darf nicht sein. Denn in Wahrheit geht es um so viel mehr: Zukunfts-Kompetenz, Unternehmens-Erfahrung und Personal-Governance-Ethos – das ist das Holz, aus dem eine neue Generation von Aufsichtsräten geschnitzt sein muss. Zum Wohle der Unternehmen und zum Wohle des Wirtschaftsstandorts Deutschland, der vor großen Herausforderungen steht – vom Klimaschutz bis hin zur Künstlichen Intelligenz.

Leider ist dieser Aspekt trotz seiner großen Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft im Wahlkampf kaum diskutiert worden. Oder haben Sie das wahrgenommen?

Nach der Wahl gilt es, das nachzuholen. Wir müssen über einen hippokratischen Eid und einen Personal-Governance-Kodex diskutieren. Deutschland braucht Aufsichtsräte, die sich mit digitalen Technologien und Klimaschutz auskennen. Die Haltung haben und nicht nur formal unabhängig sind. Die nicht nur die Umsetzung der eigenen Strategie überwachen.

Matching statt Networking!

In den letzten Jahr(zehnt-)en habe ich zahlreiche Menschen kennengelernt, die diese Kriterien erfüllen – darunter Digital Natives, Gründer*innen und weibliche Führungskräfte. Doch vielen blieb der Weg in die Aufsichtsräte versperrt, weil sie weder auf dem Radar der Personalberater noch in den „richtigen“ Netzwerken sind.

Ich bin deshalb überzeugt: Wir brauchen neue Mechanismen für die Rekrutierung von Aufsichtsräten und Beiträten. Mit dem Matching-Angebot von GermanBoardRoom versuchen wir, verkrustete Strukturen aufzubrechen und jenen den Weg in die Aufsichtsräte zu ebnen, die bislang an genau diesen Verkrustungen scheiterten.

Wenn Sie sich zum Aufsichtsrat berufen fühlen, lade ich Sie hiermit herzlich ein, unser Angebot anzuschauen. Und wenn Sie als Gremienchef oder Mitglied des Nominierungsausschusses schnell und transparent interessante Kandidaten finden wollen – bitte hier entlang. Für Fragen stehe ich gerne persönlich zur Verfügung.

Herzlich
Ihr Peter H. Dehnen

P.S. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft, die es zu hegen und zu pflegen gilt. Bitte gehen Sie am Sonntag wählen!