#DART13: Welche Botschaft hat Hans-Christoph Hirt für die Aufsichtsräte?

Nach dem „Dinner & Talk“ am Donnerstagabend setzen wir den 13. Deutschen Aufsichtsratstag (#DART13) am Freitag fort – mit wichtigen Zukunftsthemen und hochkarätigen Referenten. Zu den Highlights dürfte der Vortrag von Hans-Christoph Hirt gehören, der als Chef von Hermes EOS eine der profiliertesten Stimmen in der Corporate-Governance-Debatte ist und vor der HV-Saison strenge Anforderungen an Aufsichtsgremien definiert hat: Wichtig seien eine breite Palette von „angemessenen“ Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen sowie eine „ausreichende Anzahl wirklich unabhängiger Mitglieder“, heißt es in den neuen Hermes-Leitlinien für Deutschland.

Overboarding: Fünf Aufsichtsratsmandate sind genug

Auf dem DART wird Hirt auf die HV-Saison zurückblicken – und dabei vermutlich auch kritische Botschaften an den Berufsstand übermitteln. Denn trotz Fortschritten bei der Professionalisierung ist klar: In den Aufsichtsräten liegt noch manches im Argen, und Investoren legen mit wachsender Entschlossenheit den Finger in die Wunde (was in dieser Saison mancher prominente Aufsichtsratskandidat zu spüren bekam). Besonders streng zeigten sie sich beim Thema Ämterhäufung („Overboarding“), das auch Hirt beschäftigt: Im Allgemeinen sollte niemand mehr als fünf Mandate ausüben, heißt es in den Hermes-Leitlinien.