Digitalisierung & Jobs: Wider den Zukunftspessimismus!

Stehen wir vor einer Ära der Massenarbeitslosigkeit, die alles Bisherige in den Schatten stellt, wie es jüngst der Philosoph Richard David Precht prognostiziert hat? Keine Frage: Die Digitalisierung stellt nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen. SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner hat deshalb jüngst einen Schulterschluss von Wirtschaft und Politik in Sachen Bildung gefordert, und auch auf dem Deutschen Aufsichtsratstag (#DART13) wurde deutlich: Zahlreiche Jobs werden dem technischen Fortschritt zum Opfer fallen – und das trifft keineswegs nur einfache Tätigkeiten, sondern auch Anwälte, Wirtschaftsprüfer und andere „Knowledge Worker“, die regelbasiert arbeiten.

Die Top-Ressource der digitalen Ökonomie ist unendlich teilbar

Zugleich betonten gleich mehrere Referenten die großen Chancen, die mit dem Wandel einhergehen. So verwies IBM-Deutschland-Chef Matthias Hartmann darauf, dass parallel dazu zahlreiche neue Jobs und Tätigkeitsfelder entstehen. Und Brainloop-CEO Thomas Deutschmann betonte, dass die wichtigste Ressource der digitalen Ökonomie unendlich teilbar ist: das Wissen. Das biete enorme Potentiale für jeden Einzelnen.