Aufsichtsrat der Woche: Martin Sonnenschein (Heideldruck)

Martin Sonnenschein

Auf einen Banker folgt ein Unternehmensberater: Der hochrangige A.T.-Kearney-Partner Martin Sonnenschein zieht am 1. Dezember in den Aufsichtsrat des SDax-Unternehmens Heidelberger Druckmaschinen ein und übernimmt dort den Vorsitz. Damit löst der 55-Jährige den ehemaligen LBBW-Chef Siegfried Jaschinski ab, der in der vergangenen Woche überraschend seinen Rücktritt erklärt hat – „aus persönlichen Gründen“. Der 65-jährige gebürtige Leverkusener gehörte dem Kontrollgremium zwölf Jahre an und amtierte in den vergangenen vier Jahren als Vorsitzender.

Spezialgebiet: Digitale Transformation

Sein Nachfolger ist ein anerkannter Experte für digitale Transformationen in den Branchen Kommunikation, Medien und Technologie. Mit Martin Sonnenschein habe der Vorstand „einen sehr kompetenten und erfahrenen Ratgeber insbesondere auch bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, der Digitalisierung und der Transformation des Unternehmens“, lobte Jaschinski laut einer Mitteilung des Unternehmens. Vor seinem Wechsel zu A.T. Kearney arbeitete der neue Aufsichtsratschef als Top-Manager bei Daimler-Benz InterServices, E-Plus Mobilfunk und ThyssenKrupp. Zu den weiteren Mitgliedern des zwölfköpfigen Heideldruck-Aufsichtsrats gehören die INSEAD-Professorin Kirsten Lange und Festo-Chef Oliver Jung.