Oliver Blume (Bugatti Rimac)

Porsche-Chef Oliver Blume und sein Finanzvorstand Lutz Meschke überwachen künftig den Elektroauto-Pionier Mate Rimac, der einst in einer – ja – Garage in Zagreb begann. Wie die VW-Tochter am Dienstag mitteilte, ziehen die beiden Top-Manager in den Aufsichtsrat von Bugatti Rimac ein. Das Gemeinschaftsunternehmen, dass der Rimac-Gründer und -Namensgeber als CEO leitet, hat Anfang November die Arbeit aufgenommen. Auf den Zusammenschluss hatten sich Porsche und der kroatische E-Sportwagenspezialist Rimac Automobili bereits im Sommer verständigt. Zugleich kündigte Volkswagen an, die Anteile am Luxusautohersteller Bugatti an Porsche abzugeben.

„Starke Rolle des strategischen Gesellschafters“

An der neuen Auto-Allianz halten Rimac 55 und Porsche 45 Prozent. Die Stuttgarter sind allerdings zugleich mit 22 Prozent direkt an ihrem kroatischen Partnerunternehmen beteiligt. Bugatti verkörpere Faszination und Leidenschaft, Rimac verfüge über große Innovationskraft und Tech-Kompetenzen, sagte Oliver Blume. Denn CEO-Posten übernimmt Rimac-Gründer Mate Rimac, Hauptsitz des Joint Ventures ist Sveta Nedelja (Kroatien). Porsche werde aber mit zwei Aufsichtsratsmitgliedern „die starke Rolle des strategischen Gesellschafters“ ausüben, kündigte das Unternehmen an. Zudem fungiert Porsche-Controllerin Larissa Fleischer als Finanzchefin.