Alessandra Genco (BASF)

Der Chemiekonzern BASF will seinen Aufsichtsrat verjüngen und internationalisieren: Auf der Hauptversammlung im Mai sollen die Aktionäre Alessandra Genco in das Gremium wählen. Die 48-Jährige arbeitet hauptberuflich als Finanzchefin des italienischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns Leonardo SpA (ehemals Finmeccanica) in Rom. Mit der ehemaligen Goldman-Sachs-Bankerin stellt sich Ex-Bosch-Manager Stefan Asenkerschbaumer (65) zur Wahl. Die Neuzugänge sollen die ehemalige RTL-Chefin Anke Schäferkordt (59) und den langjährigen Bosch-Boss Franz Fehrenbach (72) ersetzen.

Durchschnittsalter sinkt, Frauenquote stagniert

Die beiden seien inzwischen seit 14 bzw. zwölf Jahren im Amt, teilte BASF mit. Damit gelten sie nicht mehr als unabhängig im Sinne des Corporate-Governance-Kodex. Alessandra Genco und Stefan Asenkerschbaumer seien „zwei erfahrene und starke Führungspersönlichkeiten“ meint Aufsichtsratschef Kurt Bock. Zu den weiteren Mitgliedern des Aufsichtsrats gehören Chemieprofessor Thomas Carell (55), Ex-Investmentbankerin Alison Carnwath (68) und IBM-Manager Liming Chen (61).