Public Governance Kodex

Neuer Public Governance Kodex: Nie mehr BER?

Keine Frage: In öffentlichen Unternehmen liegt Einiges im Argen. Probleme wie beim Flughafen BER und der Deutschen Bahn sind keine Zufälle, sondern die Folge einer notorisch laxen Governance im Staatssektor. Inkompetente Aufsichtsräte, Klüngeleien und lückenhafte Compliance-Strukturen sorgen für ständige Zielverfehlungen und stellen die derzeitige Renaissance der Industriepolitik in Frage. Wir haben deshalb auf den neuen Public Governance Kodex gehofft, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Doch die Lektüre des 30-seitigen Regelwerks …

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Corporate Governance Flops

Schlechte Unternehmensführung: Unsere aktuellen Flop Ten

Unterm Strich, meinen wir, macht die deutsche Wirtschaft Fortschritte in Sachen Corporate Governance – allerdings nur zaghaft. Denn leider stoßen wir noch immer zuhauf auf Praktiken und Vorgänge, die nicht zu unserer Vorstellung von „Good Governance“ passen. Hier eine komprimierte Auswahl von Unternehmen, die uns in den letzten Monaten negativ aufgefallen sind – von Bayern München bis Volkswagen.  Bayern München: Governance-Eigentore. Zahlreiche Bundesliga-Vereine haben zuletzt ihre Strukturen professionalisiert. Ausgerechnet Vorreiter …

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Public Governance

Public Governance: Bern schmeißt Politiker aus den Verwaltungsräten

Während hierzulande über Politiker in Aufsichts- und Verwaltungsräten gestritten wird, macht der Kanton Bern Nägel mit Köpfen: Mitglieder der Kantonsregierung ziehen laut einer aktuellen Entscheidung künftig nicht mehr in die Verwaltungsräte staatlicher Unternehmen ein. Wir möchten deshalb nochmal ausdrücklich dafür werben, dass auch die deutsche Politik statt Leuten aus den eigenen Reihen erfahrene und unabhängige Experten in die Überwachungsgremien schickt. VW und die Deutsche Bahn: Profis ans Ruder! Das wäre …

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Deutsche Bahn Verspätung Nachfolgeplanung

Nachfolgeplanung: Die Verspätung der Bahn wächst weiter

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn um Utz-Hellmuth Felcht hat kurzfristig eine Sondersitzung abgesagt, auf der die neuen Vorstände für die Ressorts Güterverkehr & Logistik und Digitalisierung & Technik berufen werden sollten. Dabei hatte sich der – eigens um zwei Mitglieder erweiterte – Personalausschuss des Bahn-Gremiums laut Medienberichten auf zwei Kandidaten geeinigt, darunter Jürgen Wilder, Chef der Frachttochter DB Cargo. Doch dann habe Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) interveniert und statt Wilder …

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