Lufthansa

Der Staat ist kein guter Unternehmer. Der Rettungsfonds WSF sollte deshalb auf Detail-Vorgaben verzichten – und stattdessen zentrale Governance-Prinzipien definieren.

Liebe Leser der GermanBoardNews, die Debatte über den Einstieg des staatlichen Rettungsfonds WSF bei der Lufthansa läuft auf Hochtouren. Das Ergebnis wird Signalwirkung haben: Es geht um nicht weniger als die Frage, ob wir uns auf den Weg in eine Staatswirtschaft begeben. Entscheiden künftig Politiker und Ministerialbeamte über den Kurs der Unternehmen, die der Steuerzahler rettet? Das wäre verheerend für die betroffenen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Und dass es …

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Gestaltung

Digitale Transformation, Klimaschutz, Wirtschaftskrieg: Wie wir eine unternehmens- und stakeholderfreundliche Corporate Governance gestalten können.

Liebe Leser der GermanBoardNews, während wir dieser Tage mit einem Auge nach Davos schauen, hat Larry Fink von BlackRock seinen berühmt-berüchtigten jährlichen CEO-Brief bereits verschickt. Auch wenn dort von einem „fundamental reshaping of finance“ die Rede ist, dürfte der angekündigte ‚Swing‘ in Richtung Nachhaltigkeit niemanden wirklich überraschen. Und auch das Thema Klimawandel sollte mittlerweile jeder zumindest in Grundzügen verstanden haben. Man fragt sich dann allerdings, warum sich gerade Siemens bei …

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Managergehälter

Managergehälter: Warum der Fiskus schon bald einschreiten könnte

Die Debatte um das Salär des Air-Berlin-Chefs Thomas Winkelmann ist Wasser auf die Mühlen der Politiker, die strengere Regeln für Managergehälter fordern. So hat Grünen-Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae im Rahmen der Jamaika-Sondierungsgespräche erneut darauf gepocht, die steuerliche Absetzbarkeit bei 500.000 Euro pro Jahr zu deckeln. Einige Steuerexperten meinen allerdings, dass die Finanzämter schon auf Basis der geltenden Rechtslage einschreiten könnten. Exzesse eindämmen auf Basis geltenden Rechts? Wie bereits berichtet, ist der …

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Privatisierung

Staatsunternehmen: Wie wär’s erstmal mit Privatisierung light?

Die Debatte über Privatisierungen hat wieder Fahrt aufgenommen. Das liegt vor allem an den Staatsbeteiligungen VW und Airbus, die nach Ansicht von Kritikern von ihren Miteigentümern profitieren – durch unangebrachte Nachsicht im Dieselgate-Skandal und beste Kontakte ins Wirtschaftsministerium, wo auch über Fördermaßnahmen entschieden wird. Zudem drängt die FDP als möglicher künftiger Bundes-Koalitionär auf Anteilsverkäufe. „In der sozialen Marktwirtschaft sollte der Staat Schiedsrichter sein, nicht Mitspieler“, sagt Wirtschaftsexperte Michael Theurer. …. …

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Gremien: Warum Debattierclubs wünschenswert sind

Keine Frage: Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch, die ihre Familien im VW-Aufsichtsrat repräsentieren, haben eine völlig andere Philosophie als Ex-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. „Wir verstehen unsere Aufgabe als Vertreter der Familien anders“, sagte Hans Michel Piëch vor einigen Wochen. Man greife „nicht ins operative Geschäft ein“ und folge Vorschlägen des Vorstands, „wenn sie plausibel sind“. Die WirtschaftsWoche hat daraufhin in ihrer jüngsten Ausgabe kritisiert, dass dadurch „jede klare Linie verloren“ …

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