Welche Rolle spielt das Deutsche Aktieninstitut bei der Regierungskommission?

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI), dem rund 200 Aktiengesellschaften angehören, versteht sich als Vertreter der Interessen „der kapitalmarktorientierten Unternehmen, Banken, Börsen und Investoren“. Zugleich fungiert das DAI als Geschäftsstelle der Regierungskommission Corporate Governance Kodex. Ein Problem ist dabei aus meiner Sicht: Die Regierungskommission besteht ohnehin überwiegend aus Experten mit kapitalmarkt- und investorenorientierter Perspektive. Von einer Stimme der Wirtschaft im Rahmen einer Selbstregulierung, wie es einst vorgesehen war, kann deshalb keine Rede …

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Country-by-Country-Reporting: Aufsichtsräte kritisieren EU-Vorhaben

Interessenverbände von Unternehmen, Vorständen und Aufsichtsräten haben den Richtlinien-Entwurf zum sogenannten Country-by-Country-Reporting harsch kritisiert. „Wir sind sehr besorgt, dass der Vorschlag der EU-Kommission für eine Benachteiligung von EU-Unternehmen gegenüber ihren Wettbewerbern sorgt“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben von zwölf Verbänden an die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Zu den Unterzeichnern gehören der Bundesverband der Industrie (BDI), das Deutsche Aktieninstitut (DAI) und die European Confederation of Directors Associations (ecoDa), der auch …

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Aktienkultur

Aktienkultur: Wo bleiben Börsengänge und Aktionäre?

Trotz der Hausse bleibt das Interesse von Unternehmen und Anlegern an der Börse überschaubar. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) stagniert die Zahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in Deutschland bei rund neun Millionen, während die Zahl börsennotierter Unternehmen sogar rückläufig ist. Sie sei in den vergangenen vier Jahren von 520 auf 410 gesunken, sagt Hans-Ulrich Engel, BASF-Finanzvorstand und neuer DAI-Präsident. Das habe „sicher auch mit dem Regulierungsniveau zu tun“. Um …

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