Aktienrückkäufe

Bernie Sanders & Elisabeth Warren: Die US-Governance-Rebellen

Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Vier Billionen Dollar haben die 500 größten US-Konzerne zwischen 2008 und 2017 für Aktienrückkäufe ausgegeben – das entspricht mehr als der Hälfte der Gewinne. Damit ist klar, dass in Übersee noch immer einseitiges Shareholder-Value-Denken dominiert – die Devise heißt „Aktionäre pämpern statt in die Zukunft investieren“. In Deutschland ist das Volumen der Aktienrückkäufe unserer Meinung nach zwar ebenfalls zu hoch, …

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US-Governance: Abkehr vom Shareholder-Value-Prinzip?

Während die Kodex-Reform hierzulande auf sich warten lässt, laufen die öffentlichen Debatten über Corporate Governance in den USA auf Hochtouren. So drängt Präsident Donald Trump, die Pflicht zu Quartalsberichten abzuschaffen. Zeitgleich hat die einflussreiche Demokratin Elizabeth Warren einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nicht weniger als eine Abkehr von Shareholder-Value-Prinzip angelsächsischer Prägung vorsieht – und damit weitreichende Folgen für börsennotierte Konzerne hätte. Laut Warrens „Accountable Capitalism Act“ sollen Board-Mitglieder großer Unternehmen verpflichtet …

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