#FutureGoodGovernance

Lehren aus dem Wirecard-Skandal: Die brandaktuelle VARD-Agenda für ein besseres Corporate-Governance-System (#FutureGoodGovernance)

Liebe Leser der GermanBoardNews, wir melden uns aus einer Sommerpause zurück, die alles andere als ereignislos war. Denn der Wirecard-Skandal hat immer weitere Kreise gezogen. Zahlreichen Beobachtern ist klar geworden: Es reicht nicht, das Versagen von Wirtschaftsprüfern und Bafin zu beleuchten. Wir müssen zudem die Schwächen unseres Corporate-Governance-Systems identifizieren und beheben. Nachdem ich in den letzten GermanBoardNews vor den Ferien für einen „Masterplan“ plädiert hatte, durfte ich meine Vorschläge im …

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Deutsche Börse

Der Fall Wirecard belegt: Die Corporate-Governance-Regularien in Deutschland sind an ihre Grenzen gestoßen. Es ist Zeit für einen Kurswechsel!

Liebe Leser der GermanBoardNews, was ist denn da los in Corporate Deutschland? Mit der Lufthansa haben wir uns mehrfach beschäftigt, und dann hat uns plötzlich Wirecard  überrascht. Wirklich? Ja. Auch ich war geneigt, das Unternehmen mit einer rosaroten Brille zu sehen. Immerhin hat Wirecard in den letzten zwei Jahren reputable Aufsichtsräte an Bord geholt (und weist übrigens eine alles übertreffende Frauenquote aus). Für die Hauptversammlung waren weitere Aufsichtsräte angekündigt (wir …

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Lufthansa

Der Staat ist kein guter Unternehmer. Der Rettungsfonds WSF sollte deshalb auf Detail-Vorgaben verzichten – und stattdessen zentrale Governance-Prinzipien definieren.

Liebe Leser der GermanBoardNews, die Debatte über den Einstieg des staatlichen Rettungsfonds WSF bei der Lufthansa läuft auf Hochtouren. Das Ergebnis wird Signalwirkung haben: Es geht um nicht weniger als die Frage, ob wir uns auf den Weg in eine Staatswirtschaft begeben. Entscheiden künftig Politiker und Ministerialbeamte über den Kurs der Unternehmen, die der Steuerzahler rettet? Das wäre verheerend für die betroffenen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Und dass es …

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Der Corona-Rettungsfonds WSF bedroht die unternehmerische Freiheit.

Der Corona-Rettungsfonds WSF bedroht die unternehmerische Freiheit. Governance-Fragen werden über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts entscheiden.

Liebe Leser der GermanBoardNews, nach einer kurzen Corona-Pause melden wir uns zurück, während der Corona-Wahnsinn in die nächste Runde geht. Medizin, Wirtschaft, Gesellschaft – drei Krisen in einer, und eine komplexer als die andere. Für mich ist klar: Wir dürfen jetzt nicht regional oder national denken. Stattdessen müssen wir versuchen, die globale Dimension zumindest ansatzweise zu verstehen. Dabei waren wir doch schon überfordert, die Blockbuster-Themen der vergangenen Monate zu verarbeiten: …

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Aufmerksamkeitsblase

Aufsichtsräte stehen vor der HV-Saison im Fokus von Medien und Öffentlichkeit. Ist das (mal wieder) eine Aufmerksamkeitsblase – oder Vorbote eines fundamentalen Wandels?

HELAU, liebe Leser der GermanBoardNews, die Wirtschaftsmedien widmen sich mit wachsender Intensität dem Thema „Corporate Governance“. So schrieb der SPIEGEL vor drei Wochen unter der Überschrift „Kontrollverlust“ über „die Aufsichtsräte der DAX-Konzerne“. Im Scheinwerferlicht standen (mal wieder) die Herren Achleitner, Wenning, Kaeser, Hagemann Snabe und Zetsche. Das Manager-Magazin beleuchtet in seiner aktuellen Ausgabe gleich zwei Governance-Themen: Dietmar Palan schreibt in der Titelstory über „Männer im Geldregen“ („Neue Regeln sollen den …

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Siemens Hauptversammlung

Ein kurzer Ausflug ins Comedy-Fach – und eine umso ernstere Botschaft

Liebe Leser der GermanBoardNews, einer der Höhepunkte dieser Woche war sicher die Hauptversammlung von Siemens bzw. von Joe Kaeser am Mittwoch. Sie haben es womöglich am Abend in der Tagesschau gesehen: Da saß er, der CEO während  der letzten Hauptversammlung seiner Amtszeit, und las fast gesenkten Hauptes von einem Blatt vor: „Wären wir noch einmal in der Situation, in der wir frei entscheiden könnten, fiele sie sicher anders aus.“ Anders …

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Stefan Oschmann

Stefan Oschmann: Familienunternehmer-Geist im Großkonzern

Der traditionsreiche Darmstädter Pharma-Konzern Merck hat eine ganz besondere Struktur: Die „Mitglieder der Geschäftsleitung“ um CEO Stefan Oschmann sind zugleich persönlich haftende Gesellschafter. Im Ernstfall „ist als Erstes mein privates Geld weg“, sagte Oschmann jüngst in einem Interview. „Ich hafte voll.“ Und auch darüber hinaus sind die Top-Manager der Merck KGaA echten Unternehmern nahezu gleichgestellt – vor allem bei der langfristig orientierten Vergütung: In Darmstadt sitzen keine boni-fixierten Angestellten am …

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