Dermapharm

Börsengänge: Wer sind die Aufsichtsräte der Neulinge?

Die IPO-Saison 2018 hat begonnen: Ende letzter Woche ging der Grünwalder Arzneimittelspezialist Dermapharm Holding an die Börse, am Dienstag folgte der Essener Wohnimmobilien-Entwickler Instone Real Estate. Im Vorfeld widmeten sich Analysten und Finanzjournalisten wie gewohnt ausführlich den Finanzkennzahlen, aber – mal wieder – allenfalls am Rande Corporate-Governance-Kriterien. Aus unserer Sicht ein Fehler: Während Kennzahlen viel über die Vergangenheit und wenig über die Zukunft verraten, ist es bei Faktoren wie der …

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Nicola Leibinger-Kammüller

Familienunternehmen: Trumpf-Chefin flirtet mit Fremdgeschäftsführer

Die Chefin des Ditzinger Werkzeugmaschinen-Herstellers Trumpf kann sich vorstellen, einen familienfremden Geschäftsführer zu ihrem Nachfolger zu küren. „Es kommt nicht darauf an, dass die Firma von der Familie geführt wird, sondern dass sie gut geführt wird“, sagte Nicola Leibinger-Kammüller (58) in einem Interview. Es gebe „hervorragende Familienunternehmen, die fremdgeführt sind“. Auch bei vielen anderen Mittelständlern haben Verwandte kein Vorrecht mehr auf den Chefsessel. „Intensive Nachfolgeplanung“ – unterstützt von Jürgen Hambrecht …

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Beate Uhse

Beate Uhse AG: Welche Verantwortung trägt das Trio im Aufsichtsrat?

Ein Insolvenzantrag ist nicht nur für das Management, sondern auch für den Aufsichtsrat eine schmerzliche Niederlage. Insofern dürften die drei Aufsichtsräte des Erotikkonzerns Beate Uhse derzeit harte Zeiten durchleben – zumal sie bereits seit vielen Jahren im Kontrollgremium sitzen: Ex-Chef und Großaktionär Gerard Cok wurde bereits 2008 Aufsichtsratsvorsitzender; nur ein Jahr später holte er Andreas Bartmann (Geschäftsführer des Outdoor-Händlers Globetrotter) an seine Seite. 2011 komplettierte der Wirtschaftsprüfer Udo Bensing das …

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Kühne Familienunternehmen

Familienunternehmen: Wie der Kulturwandel im Hause Kühne gelang

Wie können neue Chefs weitreichende Veränderungen anschieben und dabei eine „Hoppla-jetzt-komm-ich“-Attitüde vermeiden, die viele Mitarbeiter verschreckt – gerade in traditionsreichen mittelständischen Betrieben? Im aktuellen Manager Magazin beschreibt der Journalist Sören Jensen, wie dies dem Ex-Unilever-Manager Stefan Leitz (53) gelang, der seit vier Jahren die Geschäfte beim Hamburger Familienunternehmen Carl Kühne führt (bekannt für Gurken, Senf und Sauerkraut). Leadership: Fragen, zuhören, umsetzen Leitz habe zunächst zugehört und in vielen Gesprächen mit …

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