Maschine

Holly Lei (Gea Group)

Der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer Gea stellt seinen zwölfköpfigen Aufsichtsrat neu auf: Auf der Hauptversammlung am 30. April kandidieren Covestro-Managerin Holly Lei (60) und der Automatisierungsexperte Jürgen Fleischer (59) für das Gremium. Die in China geborene Kanadierin Holly Lei ist hauptberuflich Präsidentin von Covestro China und leitet das Geschäft in der Region. Der ehemalige Daimler-Manager Fleischer arbeitet als Professor für „Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung“ am Karlsruher Institut für Technologie. Die …

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Colin Hall

Aufsichtsrat der Woche: Colin Hall (GEA)

Der frühere Nestlé-Technikchef Werner J. Bauer (67) hat sein Mandat als Aufsichtsrat des Düsseldorfer Anlagenbauers GEA in der vergangenen Woche „aus persönlichen Gründen“ niedergelegt. Allerdings droht ihm damit keine Langeweile: Bauer ist noch in mehreren Kontrollgremien aktiv und fungiert unter anderem als stellvertretender Aufsichtsratschef der Bertelsmann SE. Sein Nachfolger im GEA-Aufsichtsrat ist der US-Amerikaner Colin Hall. Wie unabhängig sind die GEA-Kontrolleure? Der 47-jährige Investmentchef der belgischen Holdinggesellschaft Groupe Bruxelles Lambert, die …

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Helmut Perlet (Gea)

Aufsichtsrat der Woche: Helmut Perlet (GEA)

Aktivistische Aktionäre nehmen mit wachsender Vehemenz Aufsichtsräte ins Visier. Zu den prominentesten Attackierten gehört derzeit der frühere Allianz-Vorstand Helmut Perlet (71), der das Kontrollgremium des Düsseldorfer Anlagenbauers GEA leitet. Im Juli monierte der Hedgefonds Elliott des US-Investors Paul Singer, der auch bei ThyssenKrupp kräftig Druck machte, „die mangelnde Unabhängigkeit wesentlicher Mitglieder des Aufsichtsrats, einschließlich des Aufsichtsratsvorsitzenden, aufgrund übermäßig langer Amtszeiten“. Druck auf die Langzeit-Aufsichtsräte wächst Seither ist der Druck gewachsen: …

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Cooling-Off

Cooling-Off: Kurzzeit-Aufsichtsräte als Symbol für Governance-Formalismus

Die zweijährige Cooling-Off-Periode vor dem Wechsel in den Aufsichtsrat ist besser als nichts – reicht aber bei vielen Vorstandschefs nicht, um abzukühlen (sprich: Interessenkonflikte zu entschärfen, weil sie plötzlich ihre eigene Strategie überwachen). Es ist deshalb ein klassisches Beispiel für einen eher formalistischen Governance-Ansatz, wenn Unternehmen wilde Kapriolen schlagen, um die Zweijahres-Frist taggenau einzuhalten – statt im Zweifel lieber noch zu warten oder ganz auf die Nominierung zu verzichten. Beispiel …

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