Was sich Christian Sewing und Kasper Rorsted fragen lassen müssen – und wie Unternehmen loyale Kleinaktionäre locken.

Liebe Leser*innen der GermanBoardNews, die HV-Saison hat zwar noch nicht so richtig Fahrt aufgenommen – und doch sehen wir schon einige Schlagzeilen, die zum Nachdenken einladen. So weisen Deutsche Bank und Daimler- trotz Corona – für 2020 überraschend hohe Gewinne aus. Und die Deutsche Bank kann  noch eine weitere Schlagzeile für sich verbuchen: Die EZB dampfte die Boni-Pläne des Geldhauses ein, meldete die FAZ vor wenigen Tagen. Andere Unternehmen wie …

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Facebook Mark Zuckerberg

Facebook: Aktionäre rebellieren gegen Zuckerbergs Doppelrolle

Auf der Hauptversammlung des Social-Media-Giganten Facebook Ende vergangener Woche haben Aktionäre heftige Kritik an der Führungsstruktur geübt. Insbesondere die Doppelrolle von Gründer Mark Zuckerberg als CEO und Chairman ist ihnen ein Dorn im Auge. „Wir sind überzeugt, dass Sie nicht Ihr eigener Boss sein sollten“, sagte ein Vertreter der Investorenvereinigung SumofUs während des Treffens. Facebook habe wegen der Doppelrolle einen denkbar schlechten Corporate-Governance-Score und brauche einen unabhängigen Board-Chairman. Doch trotz …

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Aktionärsberater

Hauptversammlungen: Wie Aktionärsberater ihre Muskeln spielen lassen

Die sogenannten Stimmrechtsberater setzen Unternehmen in der laufenden HV-Saison mit besonderer Vehemenz unter Druck. Das bislang spektakulärste Beispiel war die Hauptversammlung der Munich Re Ende April: Nachdem Marktführer ISS empfohlen hatte, das Vergütungssystem abzulehnen, stimmte eine deutliche Mehrheit der Aktionäre dagegen. Und es drohen weitere, von Aktionärsberatern initiierte Abstimmungsniederlagen. So empfiehlt Glass Lewis den Aktionären von Deutscher Bank und Deutscher Börse, auf den jeweiligen Hauptversammlungen am 17. und 18. Mai …

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unter Beschuss

Hauptversammlungen: Aufsichtsräte geraten unter Beschuss

Derzeit kommt es für deutsche Aufsichtsräte knüppeldick; kaum ein Tag vergeht, ohne dass Investoren prominente Gremienmitglieder ins Visier nehmen. So hat die Aktionärsberatung ISS in dieser Woche nicht nur das Vorstandsvergütungssystem von Munich Re abgelehnt, sondern auch die Aufsichtsräte Henning Kagermann und Bernd Pischetsrieder kritisiert, weil sie dem Gremium bereits seit 1999 bzw. 2002 angehören – und damit nach internationalen Gepflogenheiten nicht mehr als „unabhängig“ gelten könnten. Fast zeitgleich monierte …

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