Jürgen Hambrecht

Aufsichtsrat der Woche: Jürgen Hambrecht (BASF)

Für Jürgen Hambrecht (72) hat voraussichtlich das letzte volle Amtsjahr als BASF-Aufsichtsratsvorsitzender begonnen: Nach Unternehmensangaben „beabsichtigt“ er, sein Mandat nach der Hauptversammlung 2020 niederzulegen (zugunsten des Ex-Vorstandschefs Kurt Bock, für den derzeit die zweijährige „Cooling-Off“-Phase läuft). Und es sieht so aus, als würde Multi-Aufsichtsrat Hambrecht seinem Nachfolger ein gut aufgestelltes Gremium hinterlassen. Für Professor François Diederich (66) und Ex-Allianz-Chef Michael Diekmann (63), die wegen ihrer langen Zugehörigkeit nach der Hauptversammlung …

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Aufsichtsratsvergütung: Der wahre Top-Verdiener im Dax

Paul Achleitner, der als Aufsichtsratschef der Deutschen Bank 800.000 Euro pro Jahr erhält, belegt in der aktuellen Auswertung der hkp group erneut Rang Eins – gefolgt von BMW-Chefkontrolleur Norbert Reithofer (640.000 Euro) und Gerd Krick von Fresenius (632.000 Euro). Schlusslichter im Dax sind Ulrich Lehner von ThyssenKrupp mit 212.000 Euro und VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, der 2017 laut hkp auf seine Bezüge verzichtete. Zählt man die Vergütungen für sämtliche Mandate …

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Michael Diekmann

AR-Vergütung bei der Allianz: Michael Diekmann will mehr

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Allianz, Michael Diekmann (63), fordert einen kräftigen Aufschlag für seine Kollegen und sich: Auf der Hauptversammlung am 9. Mai sollen die Aktionäre unter Tagesordnungspunkt 11 eine „Satzungsänderung zur Aufsichtsratsvergütung“ beschließen. Vorgesehen ist demnach ein jährliches Salär von 250.000 Euro für den Aufsichtsratsvorsitzenden Diekmann und 125.000 Euro für die einfachen Mitglieder, zu denen beispielsweise Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer und der frühere BMW-Vorstand Friedrich Eichiner zählen. Das entspricht jeweils …

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Aufsichtsratsstudie

Aufsichtsratsstudie: Die wichtigsten Kontrolleure der Republik

Die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) hat Ende vergangener Woche ihre jährliche Aufsichtsratsstudie vorgestellt. Die derzeit wichtigsten Aufsichtsräte der Republik sind demnach Ulrich Lehner (u.a. ThyssenKrupp), Michael Diekmann (u.a. Allianz) sowie – auf einem geteilten dritten Platz – Werner Brandt und Karl-Ludwig Kley. Die Top-Verdiener sind Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner (800.000 Euro), Norbert Reithofer (BMW, 610.660 Euro) und Gerhard Cromme (Siemens, 605.000 Euro). Insgesamt stiegen die Aufsichtsratsvergütungen der Dax-30-Unternehmen 2016 um …

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Cooling-Off

Cooling-Off: Kurzzeit-Aufsichtsräte als Symbol für Governance-Formalismus

Die zweijährige Cooling-Off-Periode vor dem Wechsel in den Aufsichtsrat ist besser als nichts – reicht aber bei vielen Vorstandschefs nicht, um abzukühlen (sprich: Interessenkonflikte zu entschärfen, weil sie plötzlich ihre eigene Strategie überwachen). Es ist deshalb ein klassisches Beispiel für einen eher formalistischen Governance-Ansatz, wenn Unternehmen wilde Kapriolen schlagen, um die Zweijahres-Frist taggenau einzuhalten – statt im Zweifel lieber noch zu warten oder ganz auf die Nominierung zu verzichten. Beispiel …

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Digitalisierung

Digitalisierung & Leadership: Die Charme-Offensive des Allianz-Chefs

Alle schwärmen von Disruption und Modernisierung, aber wenn’s konkret wird, tauchen plötzlich Zweifler und Kritiker auf. Das musste auch Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte erleben, der vor zwei Jahren angetreten ist und seitdem eine hohe Schlagzahl vorlegt, um den konservativen Konzern fit für die Digitalisierung zu machen. Das löste heftigen Widerstand aus, doch offenbar hat Bäte es geschafft, die Mehrheit der Mitarbeiter von seiner Strategie zu überzeugen (unter anderem durch eine Charmeoffensive). …

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cooling-off

Cooling-Off: Zu „heiß“, um in zwei Jahren abzukühlen?

Wenn Vorstandschefs direkt in den Aufsichtsrat wechseln, überwachen sie ihre eigenen Ex-Kollegen und die Umsetzung der eigenen Strategie. Unabhängigkeit sieht anders aus. Die zweijährige Cooling-Off-Phase ist deshalb prinzipiell eine gute Idee – reicht aber bei vielen Chefs nicht, um ausreichend abzukühlen. Anders formuliert: Wer ein Unternehmen über lange Jahre geprägt hat, wird auch in 24 Monaten schwerlich die erforderliche Distanz für eine unabhängige Überwachung entwickeln. Wir bleiben deshalb skeptisch, wenn …

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