Martin Viessmann

Martin Viessmann: Familienunternehmer holt Top-Aufsichtsräte

Der traditionsreiche hessische Heizungsbauer Viessmann hat eine Holding mit einem prominent besetzten „Board of Directors“ ins Leben gerufen. Darin sind neben dem langjährigen Unternehmenschef Martin Viessmann (69) und seiner Tochter Katharina drei externe Experten vertreten: Madeleine Jahr vom Investmentbanking- und Beratungshaus GCA Altium, Flick-Gocke-Schaumburg-Partner Thomas Rödder sowie Oetker-Chef Albert Christmann fungieren als „Non-Executives“. „Mit der Family Holding haben wir beste Voraussetzungen geschaffen, den Erfolg des Unternehmens auch in der Zukunft …

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Martin Jetter

Aufsichtsrat der Woche: Martin Jetter (Deutsche Börse)

Der Nachfolger von Joachim Faber (69) steht fest: Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse hat Martin Jetter als neuen Vorsitzenden nominiert. Der 60-Jährige wird demnach aller Voraussicht nach im Anschluss an die Hauptversammlung im Mai auf den Chefposten aufrücken. Der IBM-Europachef, der fast sein gesamtes Berufsleben bei dem US-Technologiekonzern verbracht hat, sitzt seit eineinhalb Jahren im 16-köpfigen Kontrollgremium und gilt als Wunschkandidat Fabers. Martin Jetter sei „eine international erfahrene Persönlichkeit, die …

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Florinda Bogner

Aufsichtsrätin der Woche: Florinda Bogner (Willy Bogner)

Jetzt ist es amtlich: Wie das Sportmode-Unternehmen Willy Bogner in der vergangenen Woche mitteilte, zieht Gründer-Tochter Florinda Bogner in den Aufsichtsrat ein. Ihr Vater zeigte sich in einer Pressemitteilung erfreut, dass sich die 34-Jährige entschieden hat, „im Aufsichtsrat Verantwortung zu übernehmen“. Gemeinsam mit ihm werde sie künftig „die Tradition der Marke und die Interessen der Familie vertreten“. Florinda Bogner hat in den USA Innenarchitektur studiert und arbeitet nach Unternehmensangaben „erfolgreich …

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Werner Bahlsen

Familienunternehmen: Werner Bahlsen und die Ideen seiner Tochter

Für eine erfolgreicheTransformation sind Menschen gefragt, die anders ticken. Und Familienunternehmer habe bei der Suche nach Impulsgebern einen Vorteil, weil sie sich nicht allein aufs Recruiting verlassen müssen: Oft sitzen sie ohnehin am Frühstückstisch. Deshalb empfehlen Family-Governance-Experten zu Recht, genau hinzuhören, was vermeintlich naseweise Sprösslinge zu sagen haben. So wie Keks-Unternehmer Werner Bahlsen (69). Ihr Vater habe „bei jeder bescheuerten Idee, die ich hatte, gesagt: ‚Lass uns drüber reden‘“, erzählte …

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Gerry Weber

Gerry Weber: War der Aufsichtsrat unabhängig genug?

Um es ganz deutlich zu sagen: Eine Insolvenz ist keine Schande; und wenn Deutschland zur Gründer- und Unternehmerrepublik reifen soll, müssen wir uns Pauschalkritik und Häme abgewöhnen. Das gilt natürlich auch für die Insolvenz von Gerry Weber, zumal die Digitalisierung und neue Kunden-Präferenzen die Modebranche derzeit vor besondere Herausforderungen stellen. Sachliche Ursachenforschung ist jedoch wichtig, und uns interessiert in diesem Zusammenhang vor allem der Aufsichtsrat. Aufsichtsratschef Schröders „enge Verbindung“ Denn …

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Christian Berner

Familienunternehmen Berner: Junger Nachfolger auf Crash-Kurs?

Man stelle sich vor: Ein gerade mal 31-jähriger Nachfolger verlegt die Zentrale eines baden-württembergischen Traditionsunternehmens  nach Köln. Er streicht den Vertrieblern einen Großteil ihrer Provisionen, macht zehn Tochterfirmen dicht und lässt auch sonst kaum einen Stein auf dem anderen. Ein beratungsresistenter Egomane, der das Lebenswerk seines Vaters gegen die Wand fährt? Nein, die Entscheidungen von Christian Berner, Vorstandschef des Schrauben- und Chemiehändlers Berner SE (1 Mrd. Umsatz, 8500 Mitarbeiter), haben …

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Silicon Valley

Silicon Valley & Westerwald: Zukunftsmodell Mitarbeiter-Genossenschaft!

Klaus Eberhardt und Mark Goerke haben eine Mitarbeiter-Genossenschaft ins Leben gerufen: Die Gründer und Eigentümer des Münchner Software-Hauses Iteratec bringen in einem ersten Schritt 49 Prozent der Anteile ein, der Rest soll in fünf bis sieben Jahren folgen – wenn sich das Modell bewährt. Wir sind da zuversichtlich, denn mit ihrer Entscheidung schlagen Eberhardt und Goerke zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie präsentieren eine überzeugende Nachfolgelösung und machen die rund …

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Aufsichtsrat der Woche: Werner Bahlsen

Der Keks-Unternehmer Werner Bahlsen hat seinen Worten Taten lassen und den im vergangenen Jahr angekündigten Generationswechsel vollzogen. Und tatsächlich wird das Familienunternehmen „keine Spielwiese für Unternehmerkinder“: Der 69-jährige Patriarch übergibt die Unternehmensführung an ein vierköpfiges Team externer Manager und übernimmt den Chefposten im neu geschaffenen Verwaltungsrat. Familienzwist ist trotzdem nicht zu befürchten: Bahlsen hat seine vier Kinder von Anfang an eng in den Entscheidungsprozess einbezogen – eine Lehre aus dem …

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Martin Kannegiesser

Aus den Gremien: Kannegiesser wird ein „Active Chairman“

Der Unternehmer Martin Kannegiesser, vielen in erster Linie bekannt als Ex-Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, will Anfang 2018 die operative Führung des familieneigenen Wäschereitechnik-Anbieters abgeben. Zurückziehen wird sich der 75-Jährige jedoch nicht: Ihm schwebe eine Rolle vor, die der eines Schweizer Verwaltungsratsvorsitzenden entspreche, sagte er gegenüber Medien. „Ich will weiter die Hand am Puls des operativen Geschäfts haben.“ „Das größte Problem von Familienunternehmen“ In der angelsächsischen Corporate-Governance-Kultur würde man den Familienunternehmer …

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Richard Oetker

Aus den Gremien: Richard Oetker wechselt in den Beirat

Richard Oetker (66) legt Ende Oktober wie erwartet sein Amt als Geschäftsführer der Nahrungsmittel-Sparte nieder. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, wird er bereits einen Tag später in den Beirat der Oetker-Gruppe wechseln und dort den Vorsitz übernehmen. Sein Nachfolger an der Spitze der Lebensmittelsparte wird der frühere Finanzchef Albert Christmann (53), der zu Jahresbeginn bereits die Führung des Gesamtkonzerns übernommen hatte – als erster familienfremder Manager. Altersgrenze für Geschäftsführer überschritten …

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Familienunternehmen

Familienunternehmen: Wenn der Filius in die Firma drängt

Für viele Kinder ist das Familienunternehmen die Garantie für einen hochdotierten Posten, häufig gar den Chefsessel. Nicht so beim Duisburger Messtechnik-Hersteller Krohne (mehr als 3700 Mitarbeiter, rund 484 Millionen Euro Jahresumsatz): Man habe in der 60-seitigen Familienverfassung festgelegt, dass der – vor allem mit externen Experten  besetzte – Beirat entscheide, ob ein Familienmitglied für Top-Positionen infrage komme, sagte Geschäftsführer Michael Rademacher-Dubbick jetzt im Interview mit dem Handelsblatt. Nachfolgeplanung: Mindeststandards für …

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