Wirecard

Wirecard ist ein Weckruf! Wir brauchen einen Corporate-Governance-Masterplan.

Liebe Leser der GermanBoardNews, während der Bund Anteile an der Lufthansa übernimmt und seine Vertreter in den Aufsichtsrat ‚entsendet‘, laufen bei der anderen prominenten Beteiligung, der Commerzbank, der Vorstands- und der Aufsichtsratsvorsitzende , weil sie offenbar dem Druck eines Investors nicht standhalten können/wollen (siehe dazu unser heutiges Top vs. Flop). Ich möchte mich heute zunächst  nochmal (und bestimmt nicht zum letzten Mal) dem WIRECARD-Skandal widmen. Denn mich treibt insbesondere die …

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Zeitreise

Wie sieht die Corporate Governance im Jahr 2029 aus? Ein Szenario – und ein Aufruf an Entscheider.

Wir blicken nach vorne. Ich möchte Sie heute auf eine kleine Zeitreise in das Jahr 2029 mitnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie lesen – wie gewohnt – am Freitagmorgen Ihre GermanBoardNews. Ein Beitrag verweist auf den „GCGS“, den Global Corporate Governance Standard, der vor fünf Jahren, also im Jahr 2024 eingeführt wurde – infolge einer konzertierten, vom Stakeholder-Value-Gedanken inspirierten Aktion von OECD und UN, um die Corporate Governance zu internationalisieren. …

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Peter Dehnen VARD

Deutscher Aufsichtsratstag: Was ist ein autonomer Aufsichtsrat?

Künstliche Intelligenz (KI) spielt auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag (#DART12) in dieser Woche eine zentrale Rolle. Gründer präsentieren innovative Geschäftsmodelle, und Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek wird analysieren, was KI für Unternehmensführung und -überwachung bedeutet. Neben unternehmensstrategischen Aspekten wird es aber auch um die Frage gehen, wie Aufsichtsräte ganz persönlich mit den neuen technischen Möglichkeiten umgehen – und inwieweit ihre Arbeit durch KI-Lösungen verbessert, ergänzt oder gar ersetzt werden kann. Aufsichtsrat: Wie …

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von Erfolg geblendet

Vorstandschefs: Wenn Erfolg blendet – und der Aufsichtsrat nichts merkt

Hinterher ist man immer schlauer. Das gilt momentan besonders für die Board-Mitglieder der US-Bank Wells Fargo, die den Skandal um Scheinkonten von einer Kanzlei aufarbeiten ließen. Der 113-seitige Bericht listet gleich mehrere Schwächen des früheren Bank-Chefs auf. John Stumpf sei „von seiner Persönlichkeit her ein optimistischer Manager“, der sich geweigert habe, Mängel des Geschäftsmodells zuzugeben. „Nach Jahrzehnten des Erfolgs“ sei er von den Strukturen „überzeugt“ gewesen. Die Analyse, die auf …

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