Auch in Zukunft braucht es eine „gute Unternehmensführung“, um auf Kurs zu bleiben. Die Art und Weise, wie Führung zu verstehen ist, ändert sich aber, denn die Rahmenbedingungen ändern sich in ungeheurer Schnelligkeit.

Wir haben mit Frau Marija Korsch und Herrn Hermann J. Merkens über #FutureGoodGovernance gesprochen. Marija Korsch Vorsitzende des Aufsichtsrats der Aareal Bank AG           Hermann J. Merkens Vorsitzender des Vorstands der Aareal Bank AG   Ein Schiff braucht einen Kapitän. Es wird viel über neue Führungskonzepte gesprochen, von Partizipation und Freiraum. Wie viel Führung braucht ein Unternehmen zukünftig noch und wie viel Agilität verträgt es? Wie …

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Theodor Weimer

Corporate Governance: Wie Theodor Weimer die Börse zu einem besseren Ort machen kann

Lieber Leser der GermanBoardNews, zu den gefragtesten Entscheidern gehört derzeit Theodor Weimer. Seine Berufung in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat weit über die Finanzbranche hinaus ein positives Echo ausgelöst. Misstöne kamen nur auf, weil im Umfeld der Deutschen Börse befürchtet wurde, er könne Paul Achleitner bereits 2022 als Aufsichtsratschef ablösen – und deshalb als CEO aufhören. Das zeigt: Zahlreiche Menschen setzen große Hoffnungen in Theodor Weimer. Ich gehöre ebenfalls …

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Börse

Top vs. Flop: Saori Dubourg, Donald Trump und die Börse

Die Aktienmärkte haben sich in der Corona-Krise weit von der Realität entfernt – gerade in den USA. Das unterstreicht: Kurse und Indizes sind schlechte Indikatoren, um Volkswirtschaften und Unternehmen zu beurteilen. Können wir das ändern?     Wenn an der Börse die Zukunft gehandelt wird, ist die Corona-Pandemie bald ausgestanden. Die großen Indizes notierten im Lauf der Woche fast wieder auf Vorkrisen-Niveau – selbst in den USA, wo das Virus …

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Gestaltung

Digitale Transformation, Klimaschutz, Wirtschaftskrieg: Wie wir eine unternehmens- und stakeholderfreundliche Corporate Governance gestalten können.

Liebe Leser der GermanBoardNews, während wir dieser Tage mit einem Auge nach Davos schauen, hat Larry Fink von BlackRock seinen berühmt-berüchtigten jährlichen CEO-Brief bereits verschickt. Auch wenn dort von einem „fundamental reshaping of finance“ die Rede ist, dürfte der angekündigte ‚Swing‘ in Richtung Nachhaltigkeit niemanden wirklich überraschen. Und auch das Thema Klimawandel sollte mittlerweile jeder zumindest in Grundzügen verstanden haben. Man fragt sich dann allerdings, warum sich gerade Siemens bei …

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GBN

Auf geht’s in die 20er-Jahre – mit einer neuen Generation und neuen Ideen für #FutureGoodGovernance

Liebe Leser der GermanBoardNews, Happy 2020! Wir starten mit viel Schwung ins neue Jahr(zehnt) und werden weiterhin die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Corporate Governance Welt für Sie recherchieren und kommentieren. Insbesondere werden wir dabei ein Auge auf die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD) und deren Initiative #FutureGoodGovernance haben. Und da geht es auch gleich los: Deutlich  früher als sonst (die Fußball-EM lässt grüßen) findet am 4./5. Mai …

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Zeitreise

Wie sieht die Corporate Governance im Jahr 2029 aus? Ein Szenario – und ein Aufruf an Entscheider.

Wir blicken nach vorne. Ich möchte Sie heute auf eine kleine Zeitreise in das Jahr 2029 mitnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie lesen – wie gewohnt – am Freitagmorgen Ihre GermanBoardNews. Ein Beitrag verweist auf den „GCGS“, den Global Corporate Governance Standard, der vor fünf Jahren, also im Jahr 2024 eingeführt wurde – infolge einer konzertierten, vom Stakeholder-Value-Gedanken inspirierten Aktion von OECD und UN, um die Corporate Governance zu internationalisieren. …

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Editorial

Auf dem Weg in die Sommerferien…

Liebe Leser der GermanBoardNews, auf dem Weg in die Sommerferien möchte ich Ihnen noch zurufen, dass Sie sich den 4./5. November freihalten müssen. Da findet der 15. Deutsche Aufsichtsratstag (#DART15) statt und Sie sollten (auch und gerade dieses Mal) unbedingt dabei sein. Warum? Wir starten etwas Großes und Einmaliges: Thinking#FutureGoodGovernance! Und als interessiertem Leser der GermanBoardNews – und somit als Mitglied der Corporate-Governance-Community in Deutschland – liegt Ihnen offensichtlich die …

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St. Pauli

FC St. Pauli: Der Governance-Champion im Profi-Fußball

Vor knapp einem Jahr haben wir Andreas Rettig als „Governance-Vordenker“ im Profi-Fußball bezeichnet. Der Geschäftsführer des FC St. Pauli hatte damals davor gewarnt, die Bundesliga für Investoren zu öffnen – und statt nostalgischen gewichtige betriebswirtschaftliche Argumente angeführt. Wir liegen auf seiner Linie und sind überzeugt: Der Schlüssel zu einer besseren internationalen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Fußballs ist gute Unternehmensführung. Zugespitzt formuliert: Wir brauchen kompetente Aufsichtsräte und keine milliardenschweren Oligarchen. Rettig vertritt …

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Joe Kaeser

Joe Kaeser: Wie der Siemens-Chef den Populismus fördert

Wir haben Siemens-Chef Joe Kaeser jüngst für seine klare Haltung gegen Populismus und sein Bekenntnis zur europäischen Governance-Kultur gelobt. Denn wir sind überzeugt, dass Top-Manager jetzt Flagge zeigen müssen. Allerdings müssen sie sich zugleich an ihren Worten messen lassen – durch eine wertebasierte, verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Die wollen wir Joe Kaeser nicht absprechen, aber auf eine Diskrepanz hinweisen: Wer „inklusiven Kapitalismus“ propagiert und zugleich derart exklusiv verdient wie der Siemens-Chef, riskiert …

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Kodex

Experten fordern, den Kodex ersatzlos zu streichen. Ich bin aber überzeugt: Wir brauchen einen starken Kodex für eine starke Wirtschaft.

Ich bin nicht immer einer Meinung mit Manuel René Theisen. Doch bei der Lektüre seiner jüngsten Kolumne habe ich unweigerlich genickt. Vom ursprünglichen Ansatz der Kodex-Reform seien im Entwurf der Regierungskommission „kaum noch Spurenelemente erkennbar“, konstatiert Theisen. Die „Reanimierung“ des Kodexes müsse deshalb als gescheitert angesehen werden. Seine Schlussfolgerung allerdings ist meines Erachtens gefährlich. „Haben wir den Mut und lassen wir es einfach sein“, schreibt Theisen – und schlägt damit …

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Ariane Reinhart

Ariane Reinhart: Das Sozialprogramm der Conti-Managerin

Manchmal klingt Ariane Reinhart wie eine Sozialpolitikerin: „Bei uns wird niemand obdachlos“, wird die Conti-Personalchefin in der aktuellen Ausgabe der WirtschaftsWoche zitiert. Die 49-Jährige bezog sich der Meldung zufolge allerdings nicht auf irgendwelche Sozialleistungen, sondern auf das „Future-Skill-House“-Konzept des Automobilzulieferers. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Weiterbildungsprogramm, mit dem Ariane Reinhart Mitarbeiter fit für die Zukunft macht und  „95 Prozent der Belegschaft auf allen Ebenen erreicht“. Gut für die …

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