Siegfried Russwurm

Aufsichtsrat der Woche: Siegfried Russwurm (ThyssenKrupp)

In den vergangenen Tagen haben Deutschlands Unternehmen mehrere spannende Personalien aus ihren Überwachungsgremien gemeldet, darunter der Rückzug des Schnaps-Patriarchen Emil Underberg (78) aus dem Aufsichtsrat und die Nominierung des früheren Siemens-Chefs Klaus Kleinfeld (61) für den Verwaltungsrat der SNP SE. Die wohl wichtigste Neubesetzung gab allerdings ThyssenKrupp-Aufsichtsratschefin Martina Merz bekannt: Siegfried Russwurm (55) zieht in das Gremium ein und tritt damit die Nachfolge von Ex-Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel an. Russwurm für …

Weiterlesen
Voith

Siegfried Russwurm: Wo Digitalisierung jetzt Chefsache ist

Nach den personellen Turbulenzen vor wenigen Wochen hatten wir Siegfried Russwurm (55) zum „Hoffnungsträger“ im Voith-Aufsichtsrat gekürt. Nun wurde bekannt, dass der ehemalige Siemens-Vorstand zum Chef des Gremiums aufsteigt und damit Hans-Peter Keitel (71) ablöst, der altersbedingt ausscheidet. Das traditionsreiche Heidenheimer Familienunternehmen macht also, was anderswo oft nur ein Schlagwort ist – die Digitalisierung zur Chefsache, sogar im Aufsichtsrat. Denn Russwurm, Honorarprofessor für Mechatronik an der Uni Erlangen, gehört zweifellos …

Weiterlesen
Hans-Peter Keitel

Voith-Gesellschafterausschuss: Woran lag es, Hans-Peter Keitel?

Nach nur sieben Monaten im Amt hat Voith-Chef Stephan Schaller überraschend das Handtuch geworfen – „aus persönlichen Gründen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Laut Handelsblatt gab es allerdings „offensichtlich unterschiedliche Auffassungen“ zwischen dem Ex-Motorradchef von BMW und den Gesellschaftern darüber, „wie ein Familienunternehmen zu führen ist“. Wie dem auch sei: Die Berufung von Schaller, der zuvor fast drei Jahre Mitglied des Gesellschafterausschusses war, hat sich als Fehler erwiesen. Hoffnungsträger …

Weiterlesen
Nicola Leibinger-Kammüller

Familienunternehmen: Trumpf-Chefin flirtet mit Fremdgeschäftsführer

Die Chefin des Ditzinger Werkzeugmaschinen-Herstellers Trumpf kann sich vorstellen, einen familienfremden Geschäftsführer zu ihrem Nachfolger zu küren. „Es kommt nicht darauf an, dass die Firma von der Familie geführt wird, sondern dass sie gut geführt wird“, sagte Nicola Leibinger-Kammüller (58) in einem Interview. Es gebe „hervorragende Familienunternehmen, die fremdgeführt sind“. Auch bei vielen anderen Mittelständlern haben Verwandte kein Vorrecht mehr auf den Chefsessel. „Intensive Nachfolgeplanung“ – unterstützt von Jürgen Hambrecht …

Weiterlesen