Deutscher Aufsichtsratstag: Warum wir mehr junge Aufsichtsräte brauchen

Am Donnerstagabend startete in Düsseldorf der 13. Deutsche Aufsichtsratstag (#DART13) mit einer bemerkenswerten Runde: Im Rahmen des „Dinner & Talk“ diskutierten Christina Reuter (Jahrgang 1985), Nadine Kammerlander (Jahrgang 1985) und Lars Hinrichs (Jahrgang 1976) über ihre Rollen als Aufsichtsräte – und schilderten, wie sie in den Aufsichtsgremien der Kion Group, der Indus Holding und der Deutschen Telekom aufgenommen wurden, welche Qualitäten sie unabhängig von der fachlichen Kompetenz einbringen und wie junge Mitglieder Gremien agiler und digitaler machen können.

Digital Natives und Millennials – auch das ist Diversity

Im vergangenen Jahr hatte die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD), die den DART und auch die GermanBoardNews initiiert hat, bereits für mehr Gründer in den Kontrollgremien plädiert und Startup-Unternehmer zum Austausch eingeladen. Mit der gestrigen Diskussion sandte VARD nun erneut ein klares Signal: Unternehmen brauchen mehr junge Aufsichtsräte, weil diese frischen Wind in die Gremien bringen, als „Digital Natives“ typischerweise die Tech-Kompetenz erhöhen und zudem die Perspektive der „Millennials“ einbringen können. Wenn wir über Diversity diskutieren, darf es also nicht nur um die Frauenquote und die richtigen Kompetenzen gehen – wir brauchen auch den optimalen Mix aus Alt und Jung.