Familienunternehmer: Unsere fünf Governance-Antreiber des Jahres

Familienunternehmer

Wenn es um gute Unternehmensführung geht, haben Familienunternehmer einen Wettbewerbsvorteil – langfristiges Denken liegt ihnen schließlich im Blut. Zuletzt haben einige von ihnen zudem eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch schnell sein können: Sie haben kurzfristig auf neue Herausforderungen reagiert und auf diese Weise dafür gesorgt, dass ihre Unternehmen fit fürs digitale Zeitalter werden. Zu unseren Antreiber des Jahres gehören deshalb zum Beispiel Martin Viessmann und Albert Berner, die ihren Söhne früh und umfassend in die Verantwortung genommen haben. Mit Erfolg: Beide treiben mit neuen Ideen und einem anderen Führungsstil den Wandel voran.

Digital-Kompetenz aufgebaut, Kulturwandel vorangetrieben

Einen anderen Weg geht der Elektronik-Händler Werner Conrad: Er hat in diesem Jahr wieder die Geschäftsführung übernommen – profitiert in dieser Rolle aber umso mehr davon, dass er einen starken Verwaltungsrat aufgebaut hat: In dem Gremium sitzen mit XING-Chef Thomas Vollmöller und Lea-Sophie Cramer, Gründerin des Online-Erotikshops Amorelie, zwei ausgewiesene Digital-Experten. Allerdings ist die digitale Transformation nicht nur eine Personen-, sondern auch eine Kulturfrage, und hier ragen zwei Familienunternehmer heraus: Michael Hilti, der das Thema Unternehmenskultur wie kaum ein Zweiter adressiert hat und sich deshalb in diesem Jahr beruhigt vom Verwaltungsratsvorsitz zurückziehen konnte. Und Michael Otto, der nicht nur vom Kulturwandel redet, sondern ihn vorlebt. Wir wünschen unseren Top Five weiter alles Gute – und viele Nachahmer.